Stunde der Wintervögel 2018

Blaumeise. Foto: NABU/F. Krause
Blaumeise. Foto: NABU/F. Krause

Nach den sehr niedrigen Zahlen im vergangenen Winter haben sich in diesem Jahr wieder mehr Wintervögel in Deutschlands Gärten und Parks eingefunden. Das hat die gemeinsame Zähl-Aktion von NABU und seinem bayerischen Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV), die Stunde der Wintervögel, ergeben, deren Endergebnis nun vorliegt.

 

Der Haussperling konnte auch 2018 seinen Platz als häufigster Gast am Futterhaus verteidigen. In der Rangliste der häufigsten Wintervögel haben sich Kohl- und Blaumeise den zweiten und dritten Platz hinter dem Haussperling zurückerobert.

 

Die Blaumeise hat es in Südostniedersachsen dabei mit zwei Individuen mehr nur knapp vor die Amsel auf den dritten Platz geschafft.

 

Über 1300 Vogelfreunde haben sich in der Region Südostniedersachsen an der Aktion beteiligt und Zählungen aus über 870 Gärten übermittelt. Damit konnte die Teilnehmerzahl von 1205 Zählern aus dem Vorjahr wieder übertroffen werden.

 

Mehr zu den Ergebnissen und zur Aktion finden Sie hier: www.stundederwintervoegel.de


Und so funktioniert die Stunde der Wintervögel

Der Haussperling hat bisher immer den Schnabel vorn. Foto: NABU/M.Gräwe
Der Haussperling hat bisher immer den Schnabel vorn. Foto: NABU/M.Gräwe

Die Wintervogelzählung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungs-plätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist.

 

Die Beobachtungen können dann im Internet gemeldet werden.

 

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig.